Teig ausrollen
Bevor man mit dem Teig ausrollen beginnt, ist es besonders wichtig, die Arbeitsfläche sowie die Kuchenrolle mit Mehl zu bestäuben, damit beim Teig ausrollen nichts kleben bleibt. Bleibt beim Teig ausrollen doch einmal etwas haften, einfach Arbeitsfläche und Rolle nochmals mit Mehl bestäuben.
Im zweiten Schritt vor dem Teig ausrollen den Teig schon einmal mit der Hand flachdrücken
Den Teig nun mit der Kuchenrolle zunächst nach oben und unten, dann nach rechts und links ausrollen. Beim Teig ausrollen dann immer wieder diagonal arbeiten, bis die gewünschte Form erreicht ist. Für eine rechteckige Teigplatte beim Teig ausrollen zunächst auf Länge arbeiten und die Teigplatte währenddessen auch seitlich verbreitern.
Bei besonders buttrigen Teigen wie dem Mürbeteig greift man beim Teig ausrollen am besten zu zwei Lagen Klarsichtfolie , zwischen den man den Teig ausrollt. So klebt der Teig beim Ausrollen nicht an der Arbeitsfläche oder der Kuchenrolle fest.
Da der Mürbeteig vorm Teig ausrollen oft gekühlt wird und er sich frisch aus dem Kühlschrank sehr schwer bearbeiten lässt, kann man sich das spätere Teig ausrollen erleichtern, indem man den Teig gleich nach dem Kneten in gewünschte Form bringt und in Folie verpackt kühlt. Dann kann man ihn sogar später auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
Nun muss nach dem Teig ausrollen die Teigplatte nur noch in die Form gegeben werden.
Blind Backen
Einen einfachen Mürbeteig ausrollen und in die gefettete Backform einpassen. Den Teig am Rand der Form leicht andrücken. Damit sich beim Backen keine Luftbläschen bilden, den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Den Teig in der Form vor dem Blindbacken mit Backpapier belegen und mit rund 500 g getrockneten Hülsenfrüchte, zum Beispiel Erbsen, beschweren. So wirft der Teig beim Blindbacken keine Blasen.
Anschließend den Teig im vorgeheizten Backofen backen. Wird der Teig nach dem Belegen gedeckt und erneut gebacken, reicht es, den Boden 10-15 Minuten im Ofen zu lassen.
Wird der Boden mit Zutaten gefüllt, die nicht erhitzt werden, kannst Du den den Teig 15-20 Minuten blindbacken.
Anschließend werden die Hülsenfrüchte wieder entfernt.
Damit
der Teigboden stabil bleibt, bitte den Boden vollständig auskühlen
lassen, bevor er mit Früchten belegt oder sahnigen Cremes gefüllt wird.
Die
Hülsenfrüchte lassen sich problemlos mehrmals verwenden. Dazu einfach
auskühlen lassen und zum Beispiel in einem Schraubglas aufbewahren.
So gelingt ein Hefeteig
Frische zählt
Frische Hefe schmeckt hfeig und mach Gebäck besonders locker. Die Würfel sollten seidig schimmern, frischsäuerlich riechen und mit glatten Bruchstellen auseinanderbröckeln. Im Hkühlschrank hält Hefe etwa eine Woche. Hefe, die schmierig oder braun ist und unanagenehm richt lieber nicht mehr verwenden.
Trockenhefe
Trockenhfef ist ein praktischer Ersatz, der such gut auf Vorrat halten läßt. Allerdings wird der Teig mit ihr nicht ganz so luftig, wie mit frischer. In der Regel entspricht ein Päckchen Trockengranulat einem frischen Würfel Hefe.
Wohltemperiert
Damit der Teig gelingt, sollten alle Zutaten mgölichst Zimmertemperatur haben. Ei und Butter daher rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Mehl oder Masser zum Auflösen der Hefe vorsichtig lauwarm erwärmen, aber nicht heiß werden lassen, sonst sterben die Hefezellen ab.
Kneten
Hefeteig wird geknetet, bis er fest und elastisch ist. Klebt der Teig können Sie noch etwas Mehl zufügen. Wollen sich die Zutaten nicht verbinden, fehlt Flüssigkeit. Wenn Sie eine Küchenmaschine benutzen, den Teigg nicht länger als ca 5 Minuten kneten, sonst kann die Struktur zerstört werden. Der Teig geht dann nicht auf.
Gehen lassen
Die Angaben zur Gehzeit der Rezepte sind ein großer Mittelwert. Wie schnell ein Teig aufgeht, hängt von der Umgebungstemperatur ab. Besonders fix plustert sich Hefeteig auf, wenn Sie ihn an einen warmen Ort stellen. z:b: in die Nähe der Heizung. Wichtig mit einem sauberen Tuch abdecken, damit er keine Zugluft bekommt. Hat der Teig sein Volumen verdoppelt kann er weiterverarbeitet werden.
Sauerteig-Ansatz
Der Sauerteigansatz dauert 3 Tage.
Die Herstellung erfolgt bei sehr warmer Raumtemperatur in einer abgedeckten
Schüssel.
Später kann er immer wieder leicht vermehrt werden.
Von dem fertigen Sauerteig können 200 g sofort zum
Backen verwendet werden und den Rest sofort wieder
verdoppeln.
Dieser Vorgang dauert jetzt nur noch 12-24 Stunden.
Je nach Temperatur kann diese Zeit auch unterschritten werden.
Der überschüssige Sauerteig läßt sich portionsweise einfrieren
und bei Bedarf auftauen und verwenden, so dass er stets zum
Backen verfügbar ist.
1.Tag:
Sauerteig Stufe 1
Zutaten:
130ml warmes Wasser (40°C)
100g Roggenvollkornmehl
2.Tag:
Sauerteig Stufe 2
Zutaten:
130ml warmes Wasser (40°C)
100g Roggenvollkornmehl
3.Tag:
Sauerteig Stufe 3
Zutaten:
260ml warmes Wasser (40°C)
200g Roggenvollkornmehl



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